Barmbek-Nord: Querungshilfe für das Wohnprojekt „LeNa“ am Elligersweg

In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.12. haben SPD und GRÜNE im Bezirk 2,1 Mio. Euro

zur Sanierung und Umgestaltung bezirklicher Straßen in Hamburg-Nord beschlossen. 

 

Der Elligersweg in Barmbek-Nord erhält aufgrund der veränderten Anforderungen an die Infrastruktur des Wohnprojekts „LeNa“ (lebendige Nachbarschaft) auf Höhe des Rungestiegs eine Sprunginsel. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 80.000 Euro. Auf Antrag der SPD und GRÜNEN im Regionalausschuss wurde Mitte des Jahres der Bau eines Zebrastreifens aufgrund fehlender Voraussetzungen abgelehnt; der Bau einer Sprunginsel aber für möglich erachtet. 

 

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss: „Die Mittel zum Bau der Sprunginsel konnten bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Antrag im Regionalausschuss bewilligt werden. Über eine ebenso zeitnahe Umsetzung des Baus würde sich die SPD-Fraktion ebenfalls freuen.“ Die Insel bedeute eine entscheidende Erleichterung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, so Kleinow weiter. „Die Schwierigkeiten bei der Querung wurden uns aus dem Wohnprojekt selbst übermittelt. Dass wir nun so zeitnah reagieren können, freut mich sehr“, so Kleinow abschließend.

 

Hintergrund: Ende 2014 wurde in Barmbek-Nord das „Rungehaus“ eröffnet. Das Pilotprojekt der SAGA / GWG, bietet älteren und körperlich eingeschränkten Menschen 73 Wohneinheiten mit bedarfsgerechter Unterstützung. In dem Wohnkomplex findet sich zudem Wohnraum für Familien und junge Menschen. Das Projekt „LeNa“ (lebendige Nachbarschaft) soll den Rahmen für Inklusion bieten im gesamten Umfeld des „Rungehauses“ bieten. Die Anforderungen an die unmittelbare Verkehrsinfrastruktur haben sich durch das Projekt verändert.

 

Insbesondere für körperlich eingeschränkte Menschen gestaltet sich die Querung des Elligerswegs schwierig. Dies gilt verstärkt zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs. Auch Kindergärten und örtliche Schulen nutzen die beidseits des Elligerswegs vorhandenen Spielplätze und müssen dafür ebenfalls die zeitweise stark frequentierte Straße queren.

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Kommentare: 2
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