Barrierefreier Ausbau des Nachbarschafts-Kulturzentrum P40 in Barmbek

 SPD unterstützt den Ausbau des P40 mit 30.000 Euro Am Freitag, den 22. Mai 2015 öffnet das Kultur- und Nachbarschaftszentrum P40 seine Türen für den Regelbetrieb. Es dient als Treffpunkt für das neu entstandene Friedrichspark-Quartier und die angrenzende Bestandsbebauung. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, die noch aus dem Rahmenprogramm zur integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert wurden, konnte ein wichtiger Zeitzeuge des ehemaligen AK-Eilbek erhalten bleiben. 

 

Das P40 erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Hamburgischen Bauordnung in puncto Barrierefreiheit für Nicht-Wohngebäude. Sämtliche Räume im Erdgeschoss sind barrierefrei zugänglich. Der im Keller befindliche „Clubraum“ ist jedoch aktuell nicht für mobilitätseingeschränkte Menschen barrierefrei erreichbar. Damit das Kulturzentrum P40 jedoch allen Anwohnenden die Teilhabe an Kultur ermöglichen kann ist der barrierefreieAnbindung des Kellergeschosses unabdingbar. Die Koalition von SPD und GRÜNEN hat deswegen bis zu 30.000 Euro für die Herstellung eines Schrägaufzugs bereitgestellt. Die Koalition folgt damit auch der Bitte des in unmittelbarer Nachbarschaft anzutreffenden Wohnprojekts „Halbe - Halbe e.V.“, in welchem Menschen mit und ohne Handicap zusammen wohnen. 

 

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg-Nord: „Die Teilhabe von bewegungseingeschränkten Menschen ist Kernaufgabe der Inklusion in Hamburg. Die SPD auch deswegen seit 2011 20 U-Bahnhaltestellen mit Fahrstühlen versehen. Insbesondere neue Kulturzentren sollen diesen Anforderungen an eine inklusive Gesellschaft gerecht werden. Der barrierefreie Ausbau des P40 ist deswegen folgerichtig unerlässlich.“

 

Alexander Kleinow, Sprecher im Regionalausschuss Barmbek, ergänzt: „Das P40 ist der Ort für das Zusammenwachsen des neuen Friedrichsberg-Quartiers. Mit der Finanzierung des komplett barrierefreien Ausbaus des P40 kann das Gebäude so zu einem Kulturpunkt für alle Anwohnenden werden - aus diesem Prozess darf niemand ausgeschlossen werden.“ 

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