Baummassaker am Wiesendamm – Bäume zu Stellplätzen?

Entlarvende Doppelzüngigkeit: Vertreter der CDU will mehr als 50 alte Kastanien am Wiesendamm

fällen lassen, um Raum für Parkplätze zu schaffen. Zum wiederholten Male versucht sich die CDU als Befürworterin von Baumfällungen am Wiesendamm. Bereits in der Junisitzung des zuständigen Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude war die CDU mit dem absurden Versuch gescheitert die über 80 Jahre alten Bäume zu fällen.

 

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion: „Die CDU lässt offensichtlich nichts unversucht, um die von Kastanien gesäumte Allee am Wiesendamm zu zerstören. Es verkommt allerdings zu absurdem Theater, wenn die CDU nun ihr Fraktionsmitglied Bernd Kroll, getarnt als Vertreter der lokalen Anti-ÖPNV-Initiative, ins Rennen schickt, um Stimmung gegen die 80 Jahre alten Bäume zu machen.“ Besonders absurd sei dieses schlechte Schauspiel auch aus einem anderen Grund, so Domres: „Dieses Verhalten offenbart die Beliebigkeit Krolls. Am Mühlenkamp hätte sich Kroll am liebsten an einen schmächtigen Baum gekettet, um den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle zu verhindern. Aber am Wiesendamm kann es ihm bei der Fällung von 50 Bäumen gar nicht schnell genug gehen. Ich bin froh, dass der die Mehrheit des Ausschusses diesem Laientheater nicht auf den Leim gegangen ist.“ 

 

Hintergrund: Auf Beschluss von SPD und GRÜNEN wurde der Wiesendamm mit einem Radschutzstreifen aufgewertet. Die alte Radverkehrsanlage auf dem Fußweg war zeitgemäßen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Mit der Schaffung von Radstreifen auf der Fahrbahn wurden die Voraussetzungen für eine sicherere und schnelle Verbindung von Winterhude nach Barmbek geschaffen. 

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