Bugenhagenkirche in Barmbek: SPD-Bezirksfraktion erreicht Fristverlängerung bei Verkauf

Theater „DIE BURG“ in der Bugenhagenkirche kann vorerst weiterspielen – Übergabefrist vom 1. Mai

auf August 2016 verlängert. Gespräche für Nachfolge werden mit neuem Interessenten fortgesetzt.

 

Barmbek: Die seit 2004 nicht mehr kirchlich verwendete und geschlossene Bugenhagenkirche wird aktuell vom Theater „DIE BURG“ genutzt. Nach Plänen des Kirchenkreises-Ost und der Stadt, sollten Kirche und Grundstück bereits im Mai 2016 an einen neuen Eigentümer fallen, der umfangreiche

Umbaumaßnahmen am Gebäude plant. Die Nutzung der Räumlichkeiten durch das Theater in der

Umbauphase wäre nicht möglich. Auch der Umfang der Theaternutzung nach dem Umbau bleibt

fraglich. 

 

Durch eine weitere Interessenbekundung für den Kauf der Bugenhagenkirche sollen nun zunächst Gespräche zwischen dem neuen Bewerber, dem Bezirk und der Stadt geführt werden. Erste

Gespräche ergaben die Erkenntnis, dass die Theaternutzung nach Plänen des neuen Interessenten

aufrechterhalten erhalten werden solle. Baumaßnahmen an der Kirche solle es nicht geben.

 

Damit die umfangreiche Sachlage in allen Facetten betrachtet werden und das Konzept des neuen Interessenten auf seine Tragfähigkeit hin überprüft werden kann, hat sich die SPD-Bezirksfraktion erfolgreich für eine dreimonatige Fristverlängerung der Übergabe bis August 2016 eingesetzt. Weiter Gewinn der Fristverlängerung: Die Mitarbeiter des Theaters können ihren Arbeitsplatz vorerst behalten – ihnen drohte bereits Ende Januar die Kündigung. 

 

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Die komplexen Gespräche um die Nachnutzung der Bugenhagenkirche können durch die erreichte Fristverlängerung in der nötigen Ruhe und Besonnenheit fortgeführt werden. Das ist der Bedeutung des Kirchengebäudes für den Stadtteil und ihrer aktuellen Nutzung durch das Theater „DIE BURG“ angemessen. Die Vorschläge der Interessenten müssen durchleuchtet und auf ihre langfristige Tragfähigkeit hin untersucht werden. Dabei ist auch die Auswirkung der Pläne der Interessenten auf den Stadtteil ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium.“ 

 

Erste weitergehende Gespräche zwischen der Stadt und dem neuen Interessenten sollen bereits in der kommenden Woche in die Wege geleitet werden.

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