Saarlandstraße: Mehr Sicherheit durch neue Ampel und bessere Wegebeziehung

 In der Sitzung des Regionalausschusses vom 22. Juni 2015 beantragen SPD und GRÜNE den Bau einer zusätzlichen Ampel und die Verbesserungen der Wegebeziehung zwischen der U-Bahn Haltestelle Saarlandstraße und der Hellbrookstraße. Das nahezu vollständig fertiggestellte Stadtparkquartier bietet zukünftig etwa 1.000 Menschen neuen Wohnraum. Viele dieser neuen Anwohnerinnen und Anwohner nutzen täglich die in unmittelbarer Nähe liegende U-Bahnstation Saarlandstraße. Zudem hat kürzlich ein Lebensmittelgeschäft an der Kreuzung Saarlandstraße / Wiesendamm eröffnet, das für viele Anlaufpunkt zur Deckung des täglichen Bedarfs ist. Die damit gewachsenen Anforderungen an Infrastruktur führen zu Konflikten entlang der östlichen Seite der Saarlandstraße. 

 

SPD und GRÜNE beantragen daher im Regionalausschuss am 22.Juni 2015 die Prüfung der Installation einer neuen Ampel an der Saarlandstraße in Höhe der U-Bahnbrücke und die Verbesserung des unbefestigten Weges als Verbindung zwischen U-Bahn und Hellbrookstraße. 

 

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion: „Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtparkquartiers nutzen den Sandweg auf der östlichen Saarlandstraße bei Regen verständlicherweise nur bedingt und weichen auf den Radweg aus. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Kinderwagen, Trolleys oder Rollatoren. Die Doppelnutzung des Radwegs führt zu Konflikten zwischen Radelnden und Zu-Fuß-Gehenden. Wir wollen prüfen lassen, ob der Sandweg so hergerichtet werden kann, dass sich die Wegebeziehung zwischen U-Bahn Saarlandstraße, dem Lebensmittelgeschäft und dem Stadtparkquartier verbessert und es so zukünftig nicht weiter zu Konflikten auf dem Fahrradweg kommt.“ 

 

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN Fraktion für Barmbek und Dulsberg ergänzt: „Die Überquerung der Saarlandstraße als vielgenutzter Verkehrsweg für Pendelnde und als direkter Weg zum Flughafen, ist ohne entsprechende Schutzmaßnahmen riskant. Mit dem Bau einer Ampel an der U-Bahnbrück, kann die aktuell gefährliche Situation entschärft werden.“ Auch im Hinblick auf den Ausbau des Radverkehrs in Hamburg ergänzt Reiffert: „Die Saarlandstraße ist nicht nur für Autofahrende eine viel genutzte Route: viele Angestellte der Unternehmen in der City Nord nutzen die Strecke, um mit dem Rad zur Arbeit zu gelangen. Die Saarlandstraße liegt zudem auf einem Ast der geplanten Veloroute 5, für den schon jetzt geprüft werden sollte, ob eine Verlegung des Radverkehrs auf die Fahrbahn möglich ist. So könnte der Radweg auf der östlichen Seite der Saarlandstraße künftig dem Fußverkehr

zugeschlagen werden.“

 

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