SPD und GRÜNE fordern: Umbau in der Hellbrookstraße für Verbesserungen beim Radverkehr nutzen

 

28. März 2015

 

 

Ende Januar hatte die Hochbahn Pläne zur Einrichtung von Bushaltestellen an der Hellbrookstraße

in Höhe der Post zwischen Harzensweg und Schwalbenstraße und an der Steilshooper Straße vorgestellt (Arbeitstitel: „Haltestelle Harzensweg“). Die Einrichtung der Bushaltestelle geht auf einen Beschluss des Regionalausschusses zurück, den dieser schon vor vielen Jahren gefasst hatte.

 

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD für Barmbek, erläutert: „Bisher fährt man mit dem Rad

aus Richtung Osten kommend erst auf einem Radfahrstreifen, der dann an der Steilshooper

Straße über eine Verkehrsinsel verschwenkt wird und in den viel zu schmalen Radweg übergeht

(s. Foto). Das ist weder für Menschen mit Rad noch für die, die dort zu Fuß gehen, angenehm

und sicher. Im Zuge des Haltestellenbaus war bisher nur geplant, den alten Radweg an der Nordseite der Straße vor der Post dem Gehweg zuzuschlagen. Das begrüssen wir natürlich, denn der Gehweg

ist bisher viel zu schmal. Für den Rest der Strecke ist aber vorgesehen, dass er einfach bleibt,

wie er ist.“ Dies hätte im Endeffekt bedeutet, dass auf kurzer Strecke künftig sehr unterschiedliche Radverkehrsführungen (Radfahrstreifen, Hochbordradweg, Mischverkehr, wieder Radweg, dann

Schutzstreifen) existiert hätten. 

 

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN für Barmbek, erklärt: „Sicherheit und Attraktivität bringt für den Radverkehr nur eine möglichst einheitliche Führung, die sowohl für die Radelnden als auch für den motorisierten Verkehr schnell erkennbar ist. Das, was hier geplant ist, bliebe in Sachen Radverkehr nur Stückwerk – denn schon gut hundert Meter weiter beginnt kurz vor der Fuhlsbüttler Straße ein brandneuer, gut ausgebauter Radfahr- und Schutzsteifen. SPD und GRÜNE lassen deshalb nun prüfen, ob nicht der vorhandene Radfahrstreifen, der an der Steilshooper Straße endet, bis an die Kreuzung mit der Fuhlsbüttler Straße weitergeführt werden kann. Sollte dies nicht machbar sein, wäre das Mindeste, dass man dessen Nutzerinnen und Nutzer sicher auf die Straße leitet.“

 

Der Antrag wurde im zuständigen Regionalausschuss einstimmig verabschiedet. 

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