Geflüchtete in Eppendorf: Verwaltung prüft weitere Standorte

Für die Unterbringung von Geflüchteten in Eppendorf prüft die Verwaltung neben dem Seelemannpark weitere Standorte. Derzeit untersuche man unter anderem auch die Eignung einer Grünfläche an der Loogestraße und eines Sportplatzes an der Hegestraße, hieß es jetzt im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. 

„Hier geht es allerdings nicht um Alternativen, sondern um mögliche zusätzliche Unterbringungsplätze zum Seelemannpark“, betont der Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Dr. Jan Freitag. Es sei jetzt wichtig, dass die Eignung der Flächen fachlich gut geprüft werde. „Falls dies der Fall ist, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch Eppendorf die Unterbringung von Flüchtlingen übernimmt.“

 

Im Seelemannpark, neben der Kirche von St. Johannis, der „Eppendorfer Hochzeitskirche“, geht es um Plätze für 80 bis 90 Geflüchtete, die dort für fünf Jahre wohnen sollen. Für die Fläche an der Loogestraße wurde eine Zahl von etwa 20 Plätzen genannt.

 

Der Seelemannpark ist einer der Standorte, die in dem Projekt „Findig Places“ gefunden wurden, das der Senat zusammen mit der Hafen City Universität initiiert und mit umfangreicher Bürgerbeteiligung durchgeführt hatte.

 

„Wir würden uns freuen, wenn dort eine Unterbringung möglich ist“, so der Bezirksabgeordnete Dr. Freitag. „Eppendorf will zeigen, dass es ein Herz für diese Menschen hat, die vor den Schrecken des Krieges in ihren Heimatländern geflohen sind. Außerdem werden die Eppendorfer den Seelemannpark auf jeden Fall weiter nutzen können.“

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    NG.Sossidi (Donnerstag, 24 November 2016 18:33)

    Der kleine feine Seelmannpark wird verloren sein fuer die Eppendorfer und auch der
    Spielplatz für die Allerkleinsten wird sicher nicht mehr besucht werdn,sehr schade,
    wenn sie Plänen realisiert werden.Ich hoffe, dass es dazu nicht kommt.
    Wie ich in der Presse hörte gibt es auf Hamburger Gebiet leerstehende Einrichtungen,
    die nicht belegt werden dürfen und auch noch jeden Monat beträchtliche Summen an
    Steuergeld kosten.Wie vereinbart sich das ?