U5 Haltestelle Sengelmannstraße: Aktueller Schallschutzstandard muss erhalten bleiben

Im Zuge der Bürgerbeteiligung der HOCHBAHN hinsichtlich des Generationenprojekts U5 wurde die Öffentlichkeit am 28. September 2016 über die vorläufigen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie informiert. Danach ist aktuell geplant die U5 zwischen den Haltestellen Rübenkamp in Barmbek über die Sengelmannstraße (U1) zur City Nord zu führen. Der U-Bahnhof Sengelmannstraße soll durch Anschluss an das Liniennetz der U1 Umsteigebahnhof (U1/U5) werden.

 

Mit der Ertüchtigung der Güterumgehungsbahn vor sechs Jahren, hatten lokalaktive Anwohnerinnen und Anwohner den Bau von Lärmschutzwenden erreicht,die sie zum Teil selbst finanzierten. Nach Ansicht der SPD und GRÜNEN im Bezirk darf ein möglicher Erweiterungsbau der Haltestelle Sengelmannstraße nicht dazu führen, dass der Lärmschutz hinter den erreichten Stand zurückfällt.

 

Jörg W. Lewin, verkehrspolitischer Sprecher: „Die öffentliche Veranstaltung und erste Beteiligung der Öffentlichkeit für Alsterdorf und Winterhude hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger die Zunahme von Lärm und Erschütterungen fürchten. Interessierte sollen wissen, dass sich die HOCHBAHN in einem sehr frühen Stadium der Planung befindet und uns gegenüber versichert hat, dass sie die Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung sogfältig prüfen wird. Die U5 soll eine spürbare Verbesserung und Entlastung des öffentlichen Nahverkehrs bringen. Dabei ist auf jeden Fall zu beachten, dass der vor Jahren gesicherte Lärmschutz für die nördlich angrenzenden Wohnhäuser im bisherigen Standard gesichert und nach Möglichkeit auch verbessert wird. Zusätzlich ist zu beachten, dass der näher an den Wohnhäusern liegende Jahrzehnte lang ungenutzte Bahnsteig jetzt aktiviert wird und der U-Bahnverkehr damit auch näher an die Wohnhäuser heran rückt.“

 

Mit dem am 10. November 2016 verabschiedeten Antrag unterstützen SPD und GRÜNE den seitens der HOCHBAHN eingeschlagenen Kurs möglichst früher Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner. Sie sollen auch weiter transparent in den Prozess eingebunden bleiben. Mit Blick auf den Lärmschutz fordern Rot-Grün die HOCHBAHN auf mit der Planung die Lärmemissionen an der Haltestelle und den angrenzenden Streckenabschnitten weitestgehend zu reduzieren – keinesfalls darf sich für die Anwohnerinnen und Anwohner eine Verschlechterung einstellen.

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