Wohnungsbau: Hamburg-Nord an der Spitze

In 2015 wurden im Bezirk Hamburg-Nord 1.909 Baugenehmigungen erteilt. Der Bezirk hat damit seinen Beitrag zum in 2011 geschlossenen „Vertrag für Hamburg – Wohnungsneubau“, der den Bau von hamburgweit jährlich 6.000 Wohnungen zum Inhalt hatte, um 1.000 Genehmigungen übererfüllt. Auch bei der Absicherung und Aufwertung von Gewerbeflächen durch die Schaffung entsprechenden Planrechts ist Hamburg-Nord der Spitzenreiter.

 

Thomas Domres, stadtentwicklungspolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender: „Hamburg-Nord ist einer der attraktivsten Bezirke in Hamburg. Mit seinen vielen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, guter Versorgungsinfrastruktur und zentraler Lage, zieht er viele Menschen an.Wir werden unseren erfolgreichen Kurs beim Wohnungsbau weiter fortsetzen, um den erforderlichen Wohnraum für Menschen im Bezirk und Zuziehende auch zukünftig bereit zu halten. Die Beendung der Wohnungsknappheit bleibt unsere vorderste Aufgabe. Wir setzten dabei weiter auf den sozialen Wohnungsbau und auf eine gesunde Durchmischung der einzelnen Quartiere.“

 

Mit den 1.909 erteilten Baugenehmigungen liegt der Bezirk Hamburg-Nord auf dem Platz zwei hinter Wandsbek. Dafür, dass der Bezirk Hamburg-Nord nur ein Drittel der Fläche Wandsbeks zur Verfügung habe, sei der Abstand von lediglich 114 Genehmigungen auf den ersten Platz bei erteilten Baugenehmigungen eine große Leistung der Verwaltung und der Wohnungswirtschaft im Bezirk, lobt Domres.

 

Die aktuellen Zahlen stammen aus der Finanzbehörde, die der Bezirksversammlung im Oktober zugeleitet wurden. Die Bezirke erhalten aus dem „Förderfonds Bezirke“ je 250 EUR pro genehmigter Wohnung. Prämiert wird zudem die Absicherung, Qualifizierung und Neuausweisung von Gewerbeflächen. Hamburg-Nord bildet hierbei die Speerspitze unter den übrigen Bezirken. Der Haushaltstitel „Förderfonds Bezirke“ ist mit über 3.1 Mio. EUR ausgestattet.

 

Zusammengenommen erhält der Bezirk Hamburg-Nord aufgrund der erteilten Baugenehmigungen und Gewerbeabsicherungen 892.000 EUR und damit den höchsten Betrag unter allen sieben Bezirken. Wofür die Mittel im Einzelnen Verwendung finden, ist noch nicht beraten worden.

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