Busbetriebshof Mesterkamp: SPD und Grüne fordern 60% geförderten Wohnungsbau

Der inmitten eines Wohngebiet liegende Busbetriebshof „Mesterkamp“ soll 2018 nach Alsterdorf an den Tessenowweg verlagert werden. Erste Baumaßahmen hat die HOCHBAHN bereits in die Wege geleitet.

 

Mit der Verlagerung des Betriebshofs, wird dem Quartier Barmbek-Süd eine wertvolle Fläche zurückgegeben, auf der Wohnbebauung möglich ist. Neben dem Wohnungsbau hat auch die katholische Gemeinde in Hamburg Ideen für die Nutzung eines Teils des freiwerdenden Areals. Ersten Ideen zu Folge, könnte neben der Kirche St. Sophien ein katholisches Schulzentrum mit Gemeindeeinrichtungen entstehen, die auch dem Stadtteil geöffnet werden sollen. Durch die Konzentration am Mesterkamp könnten zwei andere katholische Schulstandorte aufgegeben werden, die wiederrum Wohnungsbau ermöglichen würden.

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender: „Nach wie vor ist es eine unserer Kernaufgabe in den Bezirken den Wohnungsmarkt wieder auf Vordermann zu bringen. Hamburg-Nord ist beim Wohnungsbau ganz vorn dabei. Wir wissen, dass die Mietpreislage in Hamburg weiter abgespannt ist. Insbesondre Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen haben es noch immer schwer angemessenen Wohnraum zu finden. Deswegen muss der geförderte Wohnungsmarkt weiter ausgebaut werden. Das Instrument des zweiten Förderweges sei gerade für Familien eine gute Möglichkeit diese Hürde zu überwinden, so Domres und weiter „Die Fläche Mesterkamp mit der Option eines großen Schulzentrums und sozialer Einrichtungen schafft die notwendige ergänzende Infrastruktur und bietet für Familien ideale Bedingungen.“

 

Alexander Kleinow, Wahlkreisabgeordneter ergänzt: „Barmbek-Süd ist ein lebenswerter und zentral gelegener Stadtteil mit vielen Angeboten für Kinder und Familien. Der aktuelle Wohnungsmarkt hat jedoch gerade für diese kaum Angebote. Die Wohnungen im Quartier mit durchschnittlich nur zweieinhalb Zimmern bilden nicht mehr den heutigen Standard ab. 30% Wohnungen im zweiten Förderweg mit geförderter Wohnraum mit 8,30 Euro pro Quadratmeter können eine echte Bereicherung für Barmbek-Süd sein.“

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