Jugendhilfe in Hamburg-Nord: Rot-Grün sichert Angebot für 2017

Pünktlich zum Jahresende beschloss der Jugendhilfeausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Mittelverteilung für die offene Kinder- und Jugendarbeit, für sozialraumorientierte Angebote und Gelder zur Familienförderung. Das beschlossene Paket hat ein Volumen von 1.8 Mio. Euro.

 

Angelika Bester, Sprecherin der SPD-Ausschussfraktion: „Wir haben es zusammen mit dem Bezirksamt geschafft die Angebote für Kinder, Jugend und Familie für 2017 abzusichern. Es war nicht einfach und wir mussten jeden Stein zweimal hochheben, aber der Kraftakt hat sich gelohnt: Trotz stagnierender Mittel aus der Sozialbehörde konnten wir die Angebote in Hamburg-Nord aufrechterhalten. Auch im kommenden Jahr ist die Kinder- und Jugendarbeit damit abgesichert – und das trotz wachsenden Bedarfs im Bezirk.“

 

Hamburg-Nord sichert so die niedrigschwelligen Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit in den Stadtteilen ab. Jugendhäuser, Aktivspielplätze und Jugendtreffs können ihre wichtige Arbeit für junge Menschen vor Ort in den Stadtteilen fortsetzen. Auch die Beratungsangebote für Familien (bspw. das KiFaz in Barmbek) können weiterhin vorgehalten werden.

 

Durch Umschichtungen, Rückflüsse und Reste konnte das Haushaltsdefizit von immerhin 265.989 EUR ausgeglichen werden, ergänzt Bester. „Und nicht nur das: Wir konnten uns darüber hinaus sogar noch eine strategische Reserve von 20.000 EUR für eventuelle Reparaturen oder unvorhergesehenes anlegen.“ Die Erfahrung der zurückliegenden Jahre zeige, dass dies ein unverzichtbares Polster sei, schließt Angelika Bester.