Soziale Erhaltungsverordnung Barmbek-Nord: SPD-Fraktion begrüßt Fortschreibung

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender und Sprecher Stadtentwicklung
Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender und Sprecher Stadtentwicklung

Auf Drängen der SPD-Fraktion wurde im Dezember 2014 eine Untersuchung zur Einführung einer sozialen Erhaltensverordnung in Barmbek durchgeführt. Anlass war die Sorge, dass sich durch die positiven Entwicklungen an der Fuhlsbüttler Straße und einzelnen Bauvorhaben die Mietpreise im Bestand erhöhen. Verdrängung der in Barmbek lebenden Menschen wäre die Folge. Das erstellte Gutachten kam zum Schluss, dass ein solcher Verdrängungsdruck nicht vorliegt. Einzig in zwei Teilbereichen sei das Potential für steigende Mieten zu erkennen, die jedoch keine Erhaltensverordnung rechtfertigen könnten.

 

SPD-Fraktion und Verwaltungen kamen jedoch zu der Vereinbarung, dass die Entwicklung der Mietsituation in Barmbek jährlich überprüft werden soll. Das Bezirksamt hat dem Stadtentwicklungsaussschuss nun die Ergebnisse des Jahres 2016 vorgelegt. Ergebnis: Auch weiterhin findet keine Verdrängung angestammter Mieterinne und Mieter statt.

 

Thomas Domres, Sprecher für Stadtentwicklung: „Neben dem Bau neuer Wohnungen ist der Schutz bestehenden Wohnraums für die SPD unerlässlich. Wir haben uns vorgenommen jährlich auf die Entwicklung in Barmbek zu schauen und nötigenfalls nachzusteuern. Die gute Nachricht für die Mieterinnen und Mieter in Barmbek lässt sich ohne Wenn und Aber auf die anhaltend hohen Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum zurückführen. Profitieren können davon auch Menschen in Barmbek."

Alexander Kleinow, Sprecher für den Regionalbereich Barmbek
Alexander Kleinow, Sprecher für den Regionalbereich Barmbek

Alexander Kleinow, Sprecher für Barmbek: „Barmbek ist mehr als seine Backsteinbauten. Menschen, die hier seit Jahrzehnten leben machen diesen einzigartigen Stadtteil zu dem was er ist. Verliert Barmbek diese Menschen, verliert es sich selbst. Deswegen ist es uns ein Herzensanliegen dafür zu sorgen, dass die uns zur Verfügung stehenden Instrumente zum Schutze der Barmbekerinnen und Barmbeker ausgenutzt werden. Wir werden die Entwicklung auch weiter im Auge behalten.“