Folgeunterbringung Loogestraße: SPD und GRÜNE nehmen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst

Die Bezirksversammlung hat am 20. April 2017 auf Antrag von SPD und GRÜNEN beschlossen, dass der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) zur Sitzung des Regionalausschusses am kommenden Montag, 24.4.2017, geladen wird. Dort sollen die berechtigten Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu Einrichtung einer Folgeunterbringung am Standort Loogestraße beantwortet werden. Diese hatte der ZKF beschlossen und zugleich den zuvor diskutierten Standort Seelemannpark zunächst zurückgestellt.

Thomas Domres (SPD), Fraktionsvorsitzender: „Die Folgeunterbringung für ca. 100 Geflüchtete wird seit Dezember 2016 in Eppendorf breit diskutiert. Wir freuen uns dabei über die große Unterstützung der lokalen Initiativen für eine Unterbringung im Stadtteil. Wie überall in Hamburg, so gibt es aber auch in Eppendorf Menschen, die Fragen bezüglich einer Folgeunterkunft haben. Diese werden auch in Hamburg-Nord sehr ernst genommen.

 

Den Kritikern und politischen Kräften, die mit unlauteren Mitteln gegen geflüchtete Menschen arbeiten, die noch immer in Erstaufnahmeeinrichtungen ausharren müssen, sei klar gesagt: Eppendorf ist und bleibt solidarisch mit Menschen, die Hilfe brauchen.“

 

Sina Imhof (GRÜNE), Ausschussvorsitzende: „Die vergangene Sitzung des Regionalausschusses hat gezeigt, dass es eine Vielzahl von Fragen rund um die Gestaltung der Unterkunft an der Loogestraße gibt.

 

Uns ist wichtig, eines klarzustellen: Es geht nicht darum, ob an diesem Standort eine Unterkunft errichtet wird. Diese Entscheidung hat der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge bereits getroffen.

 

Mit unserem Antrag sorgen wir nun dafür, dass die Zuständigen für diese Entscheidung, die wir ausdrücklich begrüßen, nun am kommenden Montag öffentlich Stellung beziehen werden.“

 

Hintergrund:

Im Rahmen des Kompromisses mit der Initiative „Hamburg für gute Integration“ hat Hamburg sich verpflichtet, Unterkünfte für Geflüchtete über das gesamte Stadtgebiet zu verteilen. Mittels kleinteiliger Unterkünften sollen so bessere Voraussetzungen für die Integration von geflüchteten Menschen geschaffen werden.