Gerloff: „Stadtteilbezogene zugewandte Nutzung der Bugenhagenkirche absichern!“

Die Bugenhagenkirche in Barmbek-Süd wird seit dem Jahr 2004 nicht mehr als evangelische Kirche genutzt. Der 1927 – 1929 errichtete Kirchenbau ist mittlerweile ein Denkmal und in seiner Bauart einzigartig in Hamburg. Sie ist Identifikationspunkt und Wahrzeichen in Barmbek-Süd.

 

Ein Vertrag zwischen Hamburg und der Kirche regelt, dass Grundstücke, die nicht mehr kirchlich genutzt werden, geräumt an die Stadt zurückzugeben sind. Der Denkmalschutz verbietet allerdings den Abriss und die Stadt hat kein Interesse an der Rücknahme der Bugenhagenkirche.

 

Die Verhandlungen zur Veräußerung des Grundstücks samt Kirche dauern schon länger an, einige Investoren sind nach anfänglichem Interesse vom Kauf wieder abgerückt. Stadtteilrat und Bezirkspolitik hatten in der Vergangenheit mehrfach betont, dass eine stadtteilbezogene Fortnutzung gewünscht ist.

 

Carsten Gerloff, kulturpolitischer Sprecher: „Die Bugenhagenkirche ist ein markanter und prägnanter Bau in Barmbek-Süd. Mittlerweile hat sich in dem nicht mehr kirchlich genutzten Denkmal eine rege stadtteilbezogene Nutzung entwickelt.“ Deswegen sei es richtig im Rahmen eines Ausschreibungs- oder Interessenbekundungsverfahrens diese positive Entwicklung zu bestärken und festzuschreiben, fügt Gerloff hinzu.

 

„Auch der Stadtteilrat Barmbek-Süd hat sich wiederholt für eine kulturelle und stadtteilbezogene Nutzung der Kirche eingesetzt. Wir wollen dieser Forderung nun Nachdruck verleihen und teilen den Wunsch, dass der Bau auch nach der kirchlichen Nutzung den Menschen im Quartier weiter zur Verfügung steht.“