Rot-grün in Hamburg-Nord: Kinder-, Jugend- und Familienhilfe für 2018 gesichert

Mit Beschluss des Jugendhilfeausschusses  haben SPD und GRÜNE die Angebote der Jugendhilfe und der frühen Hilfen im Bezirk Hamburg-Nord abgesichert. Die Bezirksversammlung soll danach für das kommende Jahr knapp 120.000 Euro aus dem bezirklichen Quartiersfonds in die Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien umsteuern. Die Entscheidung ist das Ergebnis konstruktiver Gespräche mit dem Bezirksamt. Die Gelder aus dem Quartiersfonds wurden im Hauptausschuss zur Abstimmung gestellt.

 

Die Mittel aus dem Quartiersfonds fließen hälftig in die Finanzierung von frühen Hilfen in das Kinder- und Familienzentrum in Barmbek-Süd und in die Villa Dulsberg. Beide Einrichtungen können so ihre Angebote auch in 2018 fortführen.

 

Angelika Bester, Sprecherin für Jugendhilfe: „Für die SPD-Fraktion war ein Ziel schon zu Beginn der Haushaltsberatungen klar: Die Kinder, Jugendlichen und Familien in Hamburg-Nord sollen keine Abstriche bei Angeboten machen müssen. Zusammen mit den GRÜNEN wollen wir die Angebotsebene in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und in den frühen Hilfen aufrechterhalten.“

Bester fügt hinzu, dass kein Kind und kein Jugendlicher etwas für die zu knappen Rahmenzuweisungen aus dem Land könne. Sie freue sich deswegen auch über das gemeinsame Signal des Jugendhilfeausschusses an die Landesebene, dass die Rahmenzuweisungen bei den kommenden Haushaltsberatungen auf die Bedarfe der Bezirke angepasst werden müssten.

 

Bei kniffligen Situationen ist Besonnenheit und Fachlichkeit gefragt. Nervöses Gebaren aus Reihen der Opposition sind bei Haushaltsberatungen bekannt, helfen aber in der Sache nicht weiter. Zusammen mit der Verwaltung haben wir ein gutes Paket für Kinder und Jugendliche in Hamburg-Nord geschnürt. Das Engagement und die hohe Fachlichkeit der Verwaltung sind bei den Überlegungen eine große Hilfe gewesen.“ schließt Bester ab.