Sportpark Höpen in Langenhorn Aufwerten – Beteiligung wertschätzen

Thomas Kegat, Sprecher für Langenhorn
Thomas Kegat, Sprecher für Langenhorn

Im Januar 2017 hat die Bürgerschaft auf Antrag von SPD und GRÜNEN beschlossen den Sportplatz „Höpen“ wiederzubeleben. Aus dem Landes-Integrationsfonds wurden dafür 185.000 Euro bereitgestellt. Um eine umfassende Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer sicherzustellen, wurden 10.000 Euro aus der Zuwendung für die Beteiligung zur Verfügung gestellt. Mit den Mitteln aus dem Fonds soll auch ein Platz für die Integration von Geflüchteten geschaffen werden.

 

Die Ergebnisse des Verfahrens, die tiefgreifende Umgestaltungen zum Inhalt haben, wurden im zuständigen Regionalausschuss vorgestellt. Geplant sind Wiederherstellung des Fußballplatzes, die Errichtung eines Basketballplatzes und die Errichtung eines Fitnessparcours. Die Umsetzung der Maßnahmen aus der Bürgerbeteiligung überstiegen jedoch den von der Bürgerschaft gesteckten finanziellen Rahmen. Das Bezirksamt hat deswegen die Bezirkspolitik gebeten die Lücke in Höhe von 70.000 Euro zu schließen.

 

Dazu Thomas Kegat, Sprecher für Langenhorn: "Die Bürgerbeteiligung war ein voller Erfolg. Viele unterschiedliche Interessengruppen haben ihre Anregungen vorbringen und miteinander diskutieren können. Wir leisten gern unseren Beitrag, dass die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger nun auch umgesetzt werden können."

 

Neben der erfolgreichen Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner hat der Sportplatz auch eine wichtige Bedeutung für den Stadtteil und darüber hinaus.

 

Dazu Martina Schenkewitz, Bezirksabgeordnete in Langenhorn: „Aus dem `alten Bolzplatz` Höpen in Langenhorn wird nun ein Sportpark für alle neuen und alten Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil. Als Langenhornerin liegt mir die Nutzbarkeit des Platzes sehr am Herzen. Ich freue mich, dass wir es mit den 70.000 Euro aus dem Quartiersfonds ermöglichen können, die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aus dem Beteiligungsverfahren umzusetzen. Für mich persönlich ist das auch ein Stück Geschichte, denn auf dem Höpen habe nicht nur ich gespielt. Auch Uwe Seeler und Olli Dietrich haben hier Bälle gekickt. Der Platz kann zukünftig für jedermann – egal ob jung oder alt, alleine oder in der Gruppe ­– wieder die Möglichkeit bieten, sich sportlich zu betätigen und sich in Vielfalt zu begegnen.“

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Entwurfsplan zur Aufwertung des Sportparks Höpen in Langenhorn
17-10-17_SHOe_E1-4_Entwurfsplan_Vorabzug
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