Fußwegekonzept Alsterdorf – Machbarkeit prüfen

Angelika Bester, Stellv. Fraktionsvorsitzende
Angelika Bester, Stellv. Fraktionsvorsitzende

Auf der zurückliegenden Sitzung des Regionalausschusses vom 26.3.2018 in Alsterdorf wurde die auf SPD und GRÜNE zurückgehende Fußwegestrategie weiter konkretisiert. Damit geht rot-grün erneut einen entscheidenden Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung des Straßenraums in Hamburg-Nord.

 

Im Vorfeld hatte es eine breite Bürgerbeteiligung durch Workshops gegeben, bei denen die Wünsche der Alsterdorfer Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Fußwegekonzepts einflossen. Anhand der zusammengetragenen Vorschläge wurde eine Fußwegestrategie von Fachleuten erarbeitet, aus denen nun eine Auswahl an Maßnahmen auf ihre Finanzierbarkeit hin untersucht werden sollen.

 

Dazu Angelika Bester, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „In Alsterdorf leben viele Menschen, die als besonders schutzbedürftig gelten. Dazu zählen Kinder und ältere Menschen. Wir wollen ihre Bedürfnisse mit den Maßnahmen aus der Fußwegestrategie stärker in den Fokus nehmen. Ich bin zuversichtlich, dass die zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Vorschläge eine gut erkennbare Verbesserung für Alsterdorf bedeuten. Es geht uns sehr um die gerechte Verteilung des Verkehrsraums und gerade deswegen um einen stärkere Gewichtung des Fußverkehrs in Alsterdorf.“

 

Die vorgeschlagenen Maßnahmen enthalten eine Vielzahl von Verbesserungen: Von Querungshilfen über viel befahrene Straßen, bspw. an der Rathenaustraße, bis zu Tempo 30 an der Alsterdorfer Straße.

 

Auch die Rückgewinnung von Gehwegen sieht das Programm vor. An der Bilser Straße soll bspw. die Anordnung des Parkens von Kfz so verändert werden, dass ein nutzbarer Fußweg entsteht. Für die Sicherheit an dunklen Tageszeiten soll die Fußgängerbrücke am Wolffsonweg beleuchtet werden. Auch soll eine barrierefreie Lösung für die Rampe am Nordausgang des U-Bahnhofes Sengelmannstraße gefunden werden.