Geschafft: Kinder- und Jugendhilfe im Bezirks abgesichert

Angelika Bester, stellv. Fraktionsvorsitzende
Angelika Bester, stellv. Fraktionsvorsitzende

Gute Nachrichten aus dem Jugendhilfeausschuss: Die befürchtete Finanzierungslücke in der Familienförderung und der Kinder- und Jugendhilfe im Bezirk Hamburg-Nord für die Jahre 2019/20 kann geschlossen werden. Dem Bezirk stehen ab dem kommenden Jahr ca. 218.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Der Betrag setzt sich aus höheren Zuschüssen der Sozialbehörde und Rückflüssen aus dem Bezirk zusammen. Davon sind 55.000 Euro für Tarifsteigerungen der Jugendhilfeträger vorgesehen.

 

Der Jugendhilfeausschuss hatte sich im Vorfeld auf Initiative der SPD vehement für eine Anhebung der Regelzuweisungen in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt. Zuletzt ging vom Ausschuss in Hamburg-Nord ein Schulterschluss mit Jugendhilfeausschüssen anderer Bezirke in Hamburg aus. Auch der Landesjugendhilfeausschuss unterstütze die Forderung nach Anhebung der Gelder in den Bezirken.

 

Dazu Angelika Bester, Sprecherin für Jugendhilfe und stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Wir sind froh über die guten Nachrichten. Die Angebotsebene ist für die kommenden Jahre gesichert. Wir haben aber auch hart für die Anhebung der Gelder für die Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung gekämpft. Und wir machen das mit Leidenschaft, denn uns geht es um die Kinder und Jugendlichen und natürlich auch Familien in unserem Bezirk. Das heißt nicht, dass wir uns nun zurücklehnen. Wir werden auch weitere auf den tatsächlichen Bedarf in Hamburg-Nord schauen, um auch der wachsenden Anzahl von Einwohnerinnen und Einwohnern gerecht zu werden.“