Außengastronomie wird im Winterhalbjahr kostenlos ermöglicht

 

Die Gastronomie hat nach wie vor erheblich unter den Folgen der Pandemie zu leiden. Noch ist nicht absehbar, wie lange die Einschränkungen aufrecht erhalten werden müssen. Mit einer Besserung der Lage ist wohl frühestens im Sommer 2021 zu rechnen.

Nur die Nutzung von Außenflächen im öffentlichen Raum ermöglichst es derzeit den Gastronom*innen, auflagenkonform zu wirtschaften. Das ist im Winterhalbjahr in der Regel nicht möglich, weil die Sondernutzungsrechte zum 30.09. auslaufen.

Mit einer unkomplizierten, einmaligen Verlängerung dieser Rechte bis zum 31.03.2021 kann die Gastronomie im Bezirk Nord jetzt auch in den Wintermonaten die Flächen nutzen, ohne daß extra Gebühren dafür anfallen.

Dieser Regelung hat die Bezirksversammlung Nord mit den Stimmen der SPD und GRÜNE zugestimmt. Über den Einsatz von Heizstrahlern wird auf Landesebene entschieden.

 

 

Caroline Meyer zu Natrup:„Die Coronakrise bedingt, dass regulatorische Vorgaben schnell und unkompliziert so angepasst werden, dass alle das Beste aus der Krise machen können. Das gilt in diesem Fall für die Gastronomie im Bezirk: Die Nutzung der Außenflächen wird nun auch nach September ohne extra Kosten ermöglicht. So kann die Gastronomie die derzeitigen Einnahmeausfälle hoffentlich zumindest ein wenig abfedern. Hoffen wir auf einen schönen Herbst.“

Neues Leben im alten Bunker

 

Winterhude Der seit Jahrzehnten ungenutzte Kriegsbunker am Kuhnsweg in Winterhude hat einen neuen Besitzer. Auf 5 Geschossen sollen hier in den kommenden Jahren je zur Hälfte geförderte und frei finanzierte Wohnungen entstehen - für die Region rund um den Mühlenkamp eine einmalig hohe Anzahl an geförderten Wohnungen. Das war dem Regionalausschuss ein gemeinschaftliches Anliegen.

 

Die Flächen im Erdgeschoss werden freigehalten für die soziokulturelle Nutzung im Stadtteil. Thomas Domres (Regionalausschuss Eppendorf Winterhude, SPD Fraktion Nord) freut sich über die Entscheidung der Bezirksversammlung: “Der Bund hat den Bunker zum Verkauf angeboten und es gab zwei Bewerber mit fast identischen Konzepten. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, den Auftrag an den Höchstbietenden zu vergeben.“ 

 

Laut Domres gibt es gute Gründe, warum die Stadt in diesem Fall nicht von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht hat: „Hätte die SAGA den Zuschlag für den Umbau bekommen, wären die derzeitigen Deckenhöhen von 2,20 m in den Geschossen so anzupassen, dass nach dem Umbau förderfähiger Wohnraum entsteht. Das würde die Baukosten extrem verteuern und ein Mietpreis von 6,80 pro qm ließe sich dann nicht mehr realisieren.“

 

Der Investor will zuerst das 1,60 dicke Betondach abtragen, um dann von oben nach unten neue und höhere Geschosse einzuziehen. Durch die vielfältige Nutzungsmöglichkeit soll der Bunker nach Fertigstellung zu einem attraktiven Anziehungspunkt für alle Bewohner des Stadtteils werden. Baubeginn ist im Frühjahr 2021.

Die SPD-Bezirksfraktion Hamburg-Nord hat eine neue Vorsitzende gewählt

 

Am Mittwochabend hat die SPD Bezirksfraktion Hamburg-Nord eine neue Fraktionsspitze gewählt. Die langjährige stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin, Angelika Bester (rechts auf dem Foto), löst Alexander Kleinow ab. Aus beruflichen Gründen legt Herr Kleinow sein Mandat nieder und geht neue Wege. Die Fraktion wünscht ihm dabei alles Gute.

 

Darüber hinaus wurde der Barmbeker Bezirksabgeordnete Rüdiger Wendt (links auf dem Foto) als neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt. Karin Ros bleibt stellvertretende Vorsitzende (Mitte des Fotos).

 

Dazu Angelika Bester, neue SPD-Fraktionsvorsitzende: „Ich freue mich sehr, diese Aufgabe zu übernehmen. Die Fraktion ist gut aufgestellt und ich bin sicher, dass die neue Fraktionsspitze zusammen mit den jungen und erfahrenen Angeordneten die politische Arbeit auf der Bezirksebene erfolgreich weiterführt. Eine kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch mit unserem Koalitionspartner, den anderen Fraktionen und der Verwaltung, ist mir dabei sehr wichtig. Nur gemeinsam werden wir gut durch diese für alle Menschen sehr schwierige Zeit kommen“.

 

Der ehemalige Fraktionsvorsitze Alexander Kleinow dazu: “Ich danke der Fraktion für die gute Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit. Den Fraktionsvorsitz gebe ich schweren Herzens auf, weiß die Fraktion mit Angelika Bester aber in guten Händen.  Ich freue mich persönlich sehr auf die neue beurlifche Aufgabe. Der Fraktion wünsche ich alles Gute” 


 

Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn kann wertvolles Archiv für die Zukunft sichern

 

Langenhorn ist ein geschichtsträchtiger Stadtteil im Norden unserer Stadt. Um die historischen Materialien, die über Jahrzehnte von engagierten Menschen aus Langenhorn gesammelt wurden, für die Zukunft zu sichern, hat sich im letzten Jahr ein Verein gegründet.

 

Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail wurden Bücher, Schriften, Bilder und weitere Zeitdokumente sorgfältig archiviert. Wir befürworten es ausdrücklich, dass die Geschichts- und Zukunftswerksatt Langenhorn dieses außergewöhnlich wertvolle Archiv für nachkommende Generationen digital sichern wollen und stellen ihnen deshalb 6.500 € aus bezirklichen Mitteln für die Digitalisierung dieses Langenhorn-Archivs zur Verfügung.

 

Angelina Timmhaushaltspolitische Sprecherin und Regionalsprecherin für Langenhorn, dazu: „Wir freuen uns, dass nun auch in Langenhorn eine Geschichtswerkstatt entsteht. Das Archiv wurde über Jahrzehnte immer größer und birgt bare Schätze der Langenhorner Geschichte. Die SPD-Fraktion unterstützt die Digitalisierung des Archivs daher gern mit Sondermitteln des Bezirks.“

 

Foto: Angelina Timm (haushaltspolitische Sprecherin und Regionalsprecherin für Langenhorn) und Richard Ebert (Vorsitzender der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn e.V.)


 

SV Uhlenhorst-Adler bekommt neue Schrankenanlage

 

Der Sportverein Uhlenhorst-Adler in der Beethovenstraße im Barmbeker Komponistenviertel ist seit über hundert Jahren ein wichtiger Fußballverein und Anlaufpunkt für den Stadtteil. Durch eine neue Flutlichtanlage, an denen sich der Bezirk finanziell beteiligt, wird nun auch zu dunkleren Jahreszeiten das Spielen auf dem Platz ermöglicht. Darüber hinaus soll der Platz wegen des erhöhten Aufkommens parkender Autos nun durch eine Schrankenanlage entlastet werden.

 

Lena Otto, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion, dazu: „Eine Schrankenanlage für den Parkplatz des Vereins ist nach Sicht der SPD-Bezirksfraktion sehr zu begrüßen. Durch die vielen Baumaßnahmen in der Beethovenstraße gibt es eine höhere Belastung durch die Mehrzahl an parkenden Autos, sodass der Verein mit vielen Fremd- und Dauerparkern auf ihrem Grundstück zu kämpfen hat. Das Anfahren eines Rettungswagen zum Gelände während der Stoßzeiten ist momentan oft durch zuparkende Autos nicht möglich. Durch eine Schrankenanlage mit Zählwerk wollen wir die Situation vor Ort verbessern.“

 

Foto (von links nach rechts): Kay Nooß (2. Vorsitzender), Dirk Zöllner (Geschäftsführer), Klaus Klietzing (1. Vorsitzender), Lena Otto (sportpolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion) und Ralf Gronau (SPD-Fraktionsfgeschäftsführer) 


 

Hellbrookstraße bekommt barrierefreie Fußwege

 

„Wir hoffen, dass mit den Maßnahmen in Zukunft Unfälle verhindert werden und die Bürgerinnen und Bürger ohne Angst auch in der dunkleren Jahreszeit wieder die Wege der Hellbrookstraße angstfrei nutzen.“ - Rüdiger Wendt, Regionalsprecher für Barmbek 

Es kam hier zu mehreren Unfällen wegen Unebenheiten auf dem Gehweg. Insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der Köster-Stiftung nutzen die Wege für den Einkauf in der „Fuhle“ oder für den Besuch des Gottesdienstes in der Auferstehungskirche am Tieloh.


 

 

Wir stärken das Zusammenleben in unserem Bezirk

 

Vorurteile, Hass und Diskriminierung bestimmen leider oft unseren Alltag. Um einen Beitrag zur Verständigung zu leisten, unterstützen wir weiterhin diese Projekte aus bezirklichen Mitteln des Quartiersfonds.

Dazu Lena Otto, kultur- und sportpolitische Sprecherin der Bezirksfraktion: „Kultureinrichtungen, wie Vereine und Initiativen, sind bei der Realisierung auf bezirkliche Mittel angewiesen. Ohne das Herzblut und die Überzeugung der Initiatorinnen und Initiatoren können solche Projekte nicht realisiert werden. Wir wollen diese daher weiterhin finanziell mit 20.000€ unterstützen.“

 

Zusätzlich wurde interfraktionell beschlossen, die Förderung von Sportangeboten für Geflüchtete mit weiteren 25.000€ zu stützen.